Von Andrea Möllendick
Neue Form des Skilanglaufs im Sommer begeistert die Kant-Schüler
Im Rahmen ihrer Projektwoche können die Immanuel-Kant-Schüler vier Tage lang diverse ausgefallene Sportaktivitäten betreiben. Absolute Attraktion ist das Skiken. In diese "ganz besondere neue Form des Skilanglaufs im Sommer" führt der externe Fachmann Frank Röder ein.
"Cool, das macht Spaß, vor allem mit den Stöcken", schwärmte der 13-jährige Philipp, der am Dienstag auf dem Eintracht-Sportplatz gemeinsam mit Oliver, Shoheib, André, Lena und Mona einen Einblick in die Welt des Skikens bekam. Und während die sechs inliner-erprobten Gymnasiasten am Anfang noch einige Schwierigkeiten mit dem ungewöhnlichen Sportgerät hatten, rollten sie unter der Leitung ihres Skike-Lehrers aus Groß-Gerau bereits nach wenigen Minuten begeistert über die Tartan-Bahnen. "Super, ist gar nicht mal so schwer", waren sie sich am Ende einig. Nach einer halben Stunde Fahrspaß mussten sie die Skikes, die mit normalen Schuhen in den Größen 28 bis 47 benutzt werden können und je nach Modell 200 bis 250 Euro kosten, wieder abschnallen und an die nächste Gruppe weitergeben. Denn von Montag bis Donnerstag sollen insgesamt 160 Jungen und Mädchen die Gelegenheit bekommen, die robusten Spezialgeräte mit Luftbereifung und zwei Bremsen auszuprobieren, erläuterte IKS-Lehrer Andreas Esper, der den Kontakt zu Frank Röder hergestellt hat. Nässe oder unwegsames Gelände sind für Skiker kein Problem, betonte der Fachmann: "Wo Inliner oder Rollski stecken bleiben, kommt man mit den Skikes noch weiter" - ob Feinschotter, Asphalt, auf festen Waldwegen oder im Park. Und das Ganze ist auch noch gelenkschonend, sicher, leichter erlernbar als Skilanglauf oder Inline-Skaten und für Sporteinsteiger, ganze Familien und Leistungssportler gleichermaßen geeignet. Nähere Infos im Internet unter www.cross-skating.com.
