Ungarisches Quintett überzeugt
30.05.2011 - RÜSSELSHEIM
Von Robin Kraft
BANDCONTEST Internationale Interpretation der „Ode an die Freude“ im Freizeithaus Dicker Busch
Zum Jubiläum anlässlich des Städtepartnerschaftjubiläums spielten am Samstagabend drei Bands im Freizeithaus Dicker Busch im Bandcontest „Rüsselsheim rockt Europa“. So gab es auch kulturelle Einblicke für die Rüsselsheimer sowie die Besucher aus Frankreich und Ungarn.
Die drei Bands „OXP“ (Frankreich), „Janosy Band“ (Ungarn), sowie „Sweets for my Zebra“ (Deutschland, Rüsselsheim) spielten Songs von Indie Rock bis zu den Rolling Stones und Rock’n’Roll der 50er und 60er Jahre. Für jede Band wurde extra ein kurzer Trailer produziert, der Fotos und Videos der jeweiligen Stadt zeigte. Mithilfe dessen konnte den vor allem aus Frankreich zahlreich erschienenen Zuhörern die Stadt näher vor Augen geführt werden.
Gleicher Song erleichtert Vergleich der Bands
Alfred Göndöcs, einer der Organisatoren des Konzerts, sowie Ansprechpartner der Jugendförderung, erklärte, dass man eine möglichst originelle Veranstaltung im Bereich eines Rock-Pop-Konzertes haben wollte. Hieraus hätte sich die Idee eines Bandcontests entwickelt. Eine internationale Jury, bestehend aus jeweils einer Person der drei Städte und dem Musikjournalisten Sebastian Bach von der Frankfurter Rundschau, bewerten den Vortrag der europäischen Hymne, der „Ode an die Freude“.
Da einzelne Bands schwer zu vergleichen seien, habe man versucht, alle auf einen Nenner zu bringen, so Göndöcs. Aufgrund zahlreicher Konkurrenzveranstaltungen wie den Abibällen, sei der Andrang zwar nicht allzu groß gewesen, doch dies habe der ganzen Stimmung keinen Abbruch getan.
Mit ihrer Interpretation der „Ode an die Freude“ konnte das ungarische Quintett „Janosy Band“ sich vor den anderen beiden starken Konkurrenten bewähren und schließlich den Preis, eine Mini-Pocket-Videokamera, für sich behaupten. Diese werde sich hoffentlich nützlich erweisen, um auch mal eine schnelle Jamsession aufzunehmen, so Göndöcs.
Auch zeigte er sich erfreut, dass eine gegenseitige Abstimmung über verschiedene Internetportale stattfand, beispielsweise, wer sich um das Bühnenequipment kümmert. Hierin sieht er einen steigenden Kommunikationsprozess zwischen den verschiedenen Kulturen und Nationen, der auch durch den Contest gesteigert werden soll. Denn auch ein gemeinsames Abschlusslied, ein Elvis-Klassiker, wurde von allen drei Bands gemeinsam gespielt.
