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04.09.2010 - FLÖRSHEIM
FREIE BÜRGER Kritik an BiPro-Darstellung
(red). Harald Vogel, Fraktionsvorsitzender der „dfb“, ist laut Pressemitteilung „sauer auf die Bi Pro“. Am 28. August hatte die „Main-Spitze“ über eine Reihe von Vorschlägen der „BI Pro“ berichtet. „Es ist schon - milde formuliert - ärgerlich, wie sich die ,Bi Pro‘ wieder einmal mit fremden Federn schmücken möchte, nach dem Flüsterasphalt in der Raunheimer Straße“, schreibt Vogel. Heute fordere die Initiative eine Beteiligung der Bürger. „Wir haben das immer gefordert, es wurde aber in der AG Verkehrsentlastung auch mit den Stimmen der BIPro abgelehnt.“ Auch wenn die Initiative nach dem Bau der B 519neu erhebliche Fahrbahnverschwenkungen an den Ortsein- und Ortsausgängen, Fahrbahnverengungen, Aufpflasterungen, versetztes Parken, Fahradwegenetz, Shared Space-Konzept, verkehrsberuhigte Bereiche, Tempo-30-Zonen, Anpflanzungen und so weiter fordere, schreibe sie sich Forderungen der „Freien Bürger“ auf ihr Revers. „Da vereinbart wurde, alle Anträge vertraulich zu behandeln, haben wir nie in der Öffentlichkeit darüber gesprochen.“ Wenn die BI Pro schreibe, diese Maßnahmen könnten erst umgesetzt werden, wenn die Bundesfernstraße B 519neu gebaut ist, sei dies schlichtweg falsch. „Es gibt Hunderte von Beispielen, dass dies ohne machbar ist.“
Bei den meisten geplanten Ortsumfahrungen fielen die Entlastungseffekte wegen des im Ort verbleibenden Binnen-, Ziel- und Quellverkehrs nur sehr gering aus. „Deshalb bleiben wir bei unserer ablehnenden Haltung gegenüber dem Bau der B 40/B 519neu“, schreibt Vogel.
