Ersatztermin ein voller Erfolg
23.08.2010 - FLÖRSHEIM
Von Nadine Scherer
GALF „Frühstück im Park“ lockt zahlreiche Besucher an / Fraktion präsentiert Jubiläums-T-Shirts
Belegte Brötchen, frischen Kaffee und selbst gebackenen Kuchen unter schattigen Platanen gab es gestern beim „Frühstück im Park“ der Grünen Alternative Liste Flörsheim (Galf) an der Gustav-Stresemann-Anlage. Am vorangegangenen Wochenende war die Veranstaltung, die seit über 20 Jahren stattfindet, wegen schlechten Wetters abgesagt worden. Der Ersatztermin war nun ein Erfolg.
Schon kurz nach Beginn 50 Gäste
Schon kurz nach Beginn hatten es sich knapp 50 Gäste bei herrlichen Temperaturen auf den sommerlich geschmückten Bierzeltgarnituren bequem gemacht. Wie der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sven Heß erklärte, sei die Veranstaltung ein Angebot an die Bürger, in gemütlicher Atmosphäre mit der Galf kommunalpolitische Themen zu diskutieren. Im Vordergrund stehe jedoch das gesellige Beisammensein, so Heß.
Knapp ein Dutzend Helfer hatten ein reichhaltiges Frühstücksbuffet organisiert mit Lachs- und Forellenbrötchen, Croissants und Spiegeleiern, die laut Heß bei den Besuchern sehr gut ankommen. Pluspunkt der Veranstaltung ist für Heß vor allem die schöne Atmosphäre unter den Bäumen, die regelmäßig Nachbarn aus den umliegenden Häusern zu einem Freiluft-Frühstück locke.
Beim „Frühstück im Park“ konnte die Galf auch ihre Jubiläums-T-Shirts mit der Aufschrift „Ich bin Flörsheim“ präsentieren. „Wir machen seit 30 Jahren Politik als Flörsheimer für Flörsheimer und identifizieren uns mit der Stadt“, erklärte Heß.
Wie schon im Jahr zuvor richtete die „Bürgerinitiative gegen die Umgehungsstraße“ (Bigu) ihre Fahrradrallye parallel zum Frühstück an der Gustav-Stresemann-Anlage aus (ausführlicher Bericht folgt). Die Galf begrüßt das geplante zweite Bürgerbegehren gegen die Umgehungsstraße B 519. „Sagen die Bürger wieder Nein, dann ist die Straße politisch tot“, ist sich Heß sicher. Dann könne man Kraft für alternative Lösungen finden, so der stellvertretende Fraktionschef. Rückendeckung gab es aus Berlin. So erklärte der Grünen-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Strengmann-Kuhn, dass das Bundesverkehrsministerium auf Anfrage zwar die Notwendigkeit der Umgehungsstraße sehe, eine Durchführung gegen den Willen der Bürger jedoch ablehne.
