Frankfurt: Polizei erschießt 62-Jährigen nach Messerattacke im Nachbarschaftsstreit
19.03.2013 - FRANKFURT
Bei einem Polizeieinsatz in einem Mehrfamilienhaus in Frankfurt ist am Montagabend ein Mann erschossen worden. Die Beamten seien wegen eines Nachbarschaftsstreits in das Gallusviertel gerufen worden, sagte ein Polizeisprecher.
Dort hatte ein 62-Jähriger den Angaben zufolge bereits einen 70 Jahre alten Hausbewohner mit mehreren Messerstichen schwer verletzt, bevor er die Beamten im Treppenhaus attackierte. Er wurde von mehreren Polizeikugeln niedergestreckt und starb später im Krankenhaus, die Beamten blieben unverletzt.
Wie viele Beamte auf den Mann schossen und wo dieser getroffen wurde, wurde zunächst mitgeteilt. "In den Details müssen wir uns derzeit wegen der laufenden Ermittlungen noch zurückhalten", sagte Polizeisprecher André Sturmeit am Dienstagmorgen. Es müsse auch noch überprüft werden, ob bei der Tat Alkohol im Spiel war und wie oft auf den 62-Jährigen geschossen wurde. "Zum Hintergrund des Streits wissen wir im Moment noch gar nichts", erklärte Sturmeit zudem. Eine Obduktion der Leiche wurde angeordnet. Das Landeskriminalamt Hessen hat die Ermittlungen übernommen.

